Beliebter denn je – das Tagesgeldkonto

Tagesgeldkonten zählen zu den beliebtesten Geldanlagen der Deutschen, gleich nach dem klassischen Sparbuch. Kein Wunder, denn beim Tagesgeld locken nicht nur attraktive Zinsen, es ist auch eine der flexibelsten Anlagemöglichkeiten überhaupt. Zusätzlich definiert sich die Einlage auf einem Tagesgeldkonto als mündelsicher. Das heißt es unterliegt der sogenannten Einlagesicherung bis maximal 100.000 Euro, und ist somit geschützt vor negativen wirtschaftsrelevanten Einflüssen (bspw. Finanzkrisen).

Unterschiede zwischen Tagesgeldkonten und dem Sparbuch
Zwischen dem klassischen Sparbuch als verzinste Geldanlage und dem Tagesgeld existieren ein paar markante und gravierende Unterschiede. Der wichtigste hierbei ist vermutlich der, dass in der Regel keine Kündigungsfristen einzuhalten sind, man über seine Einlage also jederzeit verfügen kann. Der Begriff Tagesgeld bezieht sich dabei sowohl auf die tägliche Verfügbarkeit, als auch auf die, jeweils an den Tag gebundene, Verzinsung der Einlage. Ein häufiger Irrtum ist hierbei jedoch, dass der Zinssatz auch auf jeden einzelnen Tag gerechnet wird. Demnach müsste sich die eigene Einlage (bei einem fiktiven Zins von 2 Prozent ohne Zinseszins) bereits vor Ablauf eines Kalenderjahres verdreifacht haben – dem ist natürlich nicht so. Der effektive Zinssatz bezieht sich überlicherweise immer auf das laufende Einlagejahr, und wird für gewöhnlich jährlich, manchmal auch monatlich oder vierteljährlich, ausgezahlt. Dabei gilt: Je kürzer die Auszahlungsintervalle, desto höher ist der Zinsertrag.

Vom Vergleichen und Tagesgeldhopping
Wer sich die Zeit nimmt, und Tagesgeldanbieter bspw. auf http://www.tagesgeldvergleich.cc/ vergleicht, wird schnell deutliche Unterschiede in den jeweiligen Angeboten entdecken, und zudem feststellen, dass sich auch die Zinssätze unregelmäßig aber häufig verändern. Denn im Vergleich zum Sparbuch ist das Tagesgeld nicht an einen festen Zinssatz gebunden, sondern variiert je nach Marktlage. Ein Vergleich ist daher nicht grundsätzlich nur vor Abschluss eines Tagesgeldkontos sinnvoll, sondern auch dann, wenn man bereits über eines verfügt. Insbesondere bei größeren Zinsschwankungen lohnt es dann, den unkomplizierten Wechsel zu vollziehen, und somit von Zinsanpassungen der verschiedensten Anbieter zu profitieren.

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